Kategorie-Archiv: Sonstiges

Lebenszeichen

Ja ich weiß, war etwas ruhig hier in letzter Zeit, liegt vor allem daran dass ich gerade gut ausgelastet bin: Arbeit, Wohnungsausbau und wenn das Wetter zwischendurch mal mitspielt setzte ich mich auf eines meiner alten Rennräder und fahre eine schöne Tour, gerne auch in Italien.

Wohnungsausbau, erste wichtige Gegenstände

Wohnungsausbau, erste wichtige Gegenstände

Faini Rennrad bei der Ciclostorica

Faini Rennrad bei der Ciclostorica

Auch wird es heuer wohl keine Österreichischen Highriserspiele geben, eben aus den oben genannten Gründen. Vielleicht geht sich noch ein Highriser-Rollout aus.

Was es sicher geben wird sind einige Highriser von denen ich mich trennen werde. Habe viel zu wenig Platz und bastle grad ein wenig herum, in den nächsten Tagen gibt es dann das eine oder andere Schmuckstück.

Puch Club Magazin – Highriser

Das Puch Club Magazin widmet sich in der aktuellen Ausgabe (Nr. 13 / Juni – Juli 2014) dem Puch Highriser. Gleich auf vier Seiten wird über Österreichs beliebtesten Highriser und auch ein wenig über mich geschrieben – waren die sympathischen Jungs vom Magazin doch vor einiger Zeit bei mir und haben Infos, Fotos und Geschichten gesammelt. Ein Pflichtkauf für alle Highriserfans!!

Puch Club Magazin - Highriser

Puch Club Magazin – Highriser

Puch Club Magazin - Highriser

Puch Club Magazin – Highriser

Puch Club Magazin - Highriser

Puch Club Magazin – Highriser

Satteltasche, oder so…

Wenn diese hässlichen Schrauben nicht wären könnte diese Sitzbank durchaus als akzeptabel durchgehen. Der Bezug ist gut in Schuß und scheint von guter Qualität zu sein.

Sitzbank

Sitzbank

Die Schrauben sollen wohl coole Nieten andeuten, eine andere Erklärung habe ich nicht dafür. Der Sitzbezug ist gut verklebt und hätte sicher auch so gehalten.

Sitzbank

Sitzbank

Aber so geht es gar nicht, also runter damit und langsam dämmert es mir. Gutes echtes Leder, hat da jemand seine alte Lederjacke geopfert…?

Sitzbank

Sitzbank

Ne, ist Muttis Handtasche und in der Innentasche findet sich auch noch eine Auszahlungsanweisungen der Steirischen Gebietskrankenkasse!

Sitzbank

Sitzbank

Netter Fund :-)

Leserbrief von Michael

Hin und wieder bekomme ich Mails von Fans meiner Highriser-Seite mit schönen persönlichen Geschichten. Hier ist eine von Michael aus Seligenstadt:

Hallo René,

wunderbare Räder, tolle Site, super Bilder. Auch das Youtube-Video mit Eurem „Wettkampf“ hat mir sehr viel Spass gemacht. Schade, dass ich dann doch ein wenig zu weit weg wohne. :-(

Neulich stöberte ich mit meinem Sohn in den alten Bildern. Da fiel uns auch ein Photo seines alten Kawasaki MX 20“ in die Hände. Das ist so ein sackschweres, extrem massives Fully für Kinder gewesen. Er bekam gleich wieder diesen Blick… Du weisst schon! Der muss ansteckend sein, denn ich erinnerte mich gleich an mein Lieblingsrad: ein Atala Hop!  Ich wollte meinem Sohn zeigen, was ich damals für ein saucooles Rad hatte, aber ich hatte leider nie Bilder davon gemacht. Also flugs Tante Google um Rat gefragt! Da es aber nicht sonderlich viele Infos zum Atala Hop gibt, landet man zwangsweise auf Deiner Seite.

Mein erstes Rad überhaupt war ein leuchtend oranges Bonanza-Rad. Das muss so 1972 gewesen sein, zu meinem fünften Geburtstag. Die glänzende Farbe leuchtete in der Frühlingsonne mit den Chromapplikationen um die Wette. Der langgestreckte schwarze Bananensattel wurde hinten von einem glitzernden Chrombügel – der Sissybar – gehalten und sah so verdammt lässig aus. Auf den beiden Oberrohren befand sich ein großer schwarzer Ganghebel, seitlich mit Holzdekor verziert, der augenscheinlich direkt aus der Mittelkonsole eines US-Muscle-Car stammte. Die Vorderradgabel hatte verchromte Spiralfedern, die eine Federung imitierten. Das kam mir allerdings schon als Fünfjähriger suspekt vor.

Das Bonanzarad stand auf dem Bürgersteig neben dem flammneuen, renngelben Fiat 128 meiner Mutter und der roten Guilia meines Vaters. Die Gulia hatte sogar eine grüne Alfa-Romeo-Schlange auf der Motorhaube. Kein lahmer Käfer, kein spiessiger Kadett oder altmodischer Ford Taunus neben einem Klapprad. Nein! Alfa, Fiat und ein Bonanzarad! Zeitgeistiger geht es kaum. Ich könnte auch schwören, dass ich durch das offene Seitenfenster das Autoradio die Bee Gees mit „Sweet Song of Summer“ spielen hörte.

Auf diesem Rad lernte ich also tatsächlich das Radfahren. So ein Highriser ist eher suboptimal um darauf zu lernen. Man sitzt zu hoch und die Räder sind zu klein – das Rad ist eigentlich dauernd am kippeln. Aber wenn man mit dem Ding fahren kann, dann kann man alles fahren, was zwei Räder hat. :-)

Ich weiss noch, dass ich mir während der Fahrt immer wieder die vielen tollen Details an dem Rad angeschaut habe, während mein Vater hinten das Rad im Gleichgewicht hielt. Was interessierte mich, was vor mir auf der Strasse vor sich ging? Irgendwann musste er losgelassen haben, denn er antwortete nicht mehr auf meine Fragen. Muss ich extra erwähnen, dass die Fahrt abrupt in einem Jägerzaun endete, als ich mich nach ihm umdrehte und den verchromten Chopperlenker dabei verriss? Was am Ende mit dem Rad passiert ist, weiss ich gar nicht mehr. Ich entsinne mich nur noch, dass ich über eine Plastiktüre fuhr und sich der der Kunststoff direkt in das Tretlager arbeitete.

Irgendwann später baute ich ein silbernes Klapprad um: Ich sägte von einem kaputten Rennrad die Gabel weit oben ab, sägte an der Klappradgabel das Maul für die Achse ab und steckte die Rennradgabel so auf die Gabel des Klapprades, dass die Enden nach unten zeigten. Da ich als Zwölfjähriger natürlich kein Schweissgerät besass, musste die Konstruktion erstmal so halten. Vorne also ein 28er Reifen an einer endlos langen Gabel, hinten das 20er originale Rädchen. Ein echter Low-Cost-Chopper.

Dann die Probefahrt. Ich wollte das Rad eigentlich zu einer Autowerkstatt fahren lassen und die Gabel dort schweissen lassen. Aber… das Geschoss liess sich so wunderbar fahren! Also weitete ich die Probefahrt aus. Eine langezogene Zufahrt runter zum Fluss. Ich kam mir vor wie Peter Fonda in Easy Rider, also liess ich es locker rollen. Fantastisch! Unten angelangt fiel mein Blick beiläufig auf den Klappverschluss des Rades, oder eben nicht! Der fehlte nämlich! Bei den Lackarbeiten hatte ich den entfernt und wieder vergessen einzubauen. Den Rückweg schon ich das Rad dann lieber doch.

Auf einem Campingurlaub mit Onkel und Tante in Italien (Venezien)  – das muss so um 1981gewesen sein – sah ich im Schaufenster des örtlichen Fahrradhändlers, direkt am Hafen, ein gelbes Atala Hop. Ich wusste nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte! Das Fahrrad hatte vorne und hinten Federn! Wie ein Motorrad! Das gab es ja noch nie! Echte Federn! Nicht solche Fake-Federn wie bei meinem Bonanzarad! Vorne eine klassische Teleskopgabel und hinten zwei Federbeine mit getürkten Ölausgleichsbehältern. Der schwarze Lenker hatte ein Sturzpolster und auf dem Oberrohr thronte fast der gleiche Ganghebel wie auf meinem Bonanzarad zuvor! Eine lange und breite Sitzbank mit kleiner, angedeuteter Sissybar wurde von zwei racingmässig gelochten Trägern gehalten. Der große Scheinwerfer hatte einen Steinschlagschutz! Die Räder hatten Decken mit Enduro-Profil und dazu echte Trommelbremsen! Absoluter Wahnsinn! Breite, weisse Kunststoffschutzbleche mit Rennaufklebern rundeten das äusserst gelungene Design (in den Augen eines Kindes) ab.

Atala Hop

Atala Hop

Ich war sofort heftig verliebt. Mein Cousin und mein kleiner Bruder drückten sich neben mit die Nasen an der Scheibe platt. Wir hatten alle ein äusserst heftiges Must-Have-Gefühl. Mein Cousin Andreas kaufte sich am nächsten Tag das Atala in gelb. Mist! Das war meine Lieblingsfarbe und die stand dem Rad ausgerechnet so verdammt gut! Ich wollte ihm nie etwas nachmachen. Gelb war also gestorben. In rot sah das Ding doch auch nicht übel aus, oder? Ja, rot, war super. Oder so. Ich machte tags darauf also meine auf einem Sparbuch feststeckende Konfirmationskohle durch einen Privatkredit bei meinem Onkel klar. Zahlbar ohne Zinsen direkt nach Rückkehr in der Heimat. Mit meinem Cousin cruisten wir auf dem weitläufigen Campingplatz wie die Irren herum. Mit 14 Jahren war ich für das Geschoss definitiv zu groß, aber es war einfach nur geil.

Mein kleiner Bruder sagte nichts, war aber total fertig – und neidisch. In meiner Freude über das Rad merkte ich das gar nicht. Erst mein Onkel redete mit mir und fragte, ob ich ihm das Geld nicht bis zu seiner Konfirmation leihen könnte. Er würde es wieder bis zur Rückkehr vorstrecken. Ich lieh also meinen Bruder das Geld, wenn ich mich recht entsinne waren das 350,- DM. Bruder war happy und kaufte sich das Teil in… rot. *seufz*

Die Rückfahrt war interessant, denn schliesslich hatten wir drei Fahrräder mehr als bei der Hinfahrt – und an dem weissen VW Bus mit Westfalia-Camping-Ausstattung hing schon ein vollgestopfter Anhänger! Letztlich passten die Räder aber irgendwie noch mit hinein und kamen auch sicher zu Hause an. Das Geld brachte ich meinem Onkel dann persönlich vorbei. Auf meinem neuen Atala Hop!

Wir fuhren damals immer querfeldein durch die Aue in Kassel (https://de.wikipedia.org/wiki/Kassel#Karlsaue_und_Fuldaaue) und waren auf den Abenteuerspielplätzen die Attraktion unter den anderen Kids – jeder BMX-Fahrer wollte mal eine Runde mit den Atalas drehen. Neidlos muss ich anerkennen, dass die Jungs der ungefederten Fraktion einige lässige Tricks mit meinem Rad hinlegten, die mir nie gelangen.

Heute hat jedes Fahrrad dicke Reifen, eine Federung oder sogar Scheibenbremsen. Aber damals war das ein absolut ungewöhnlich. In Deutschland gab es vergleichbare Räder nicht. Offensichtlich wurden auch die Atala Hop nicht importiert – weder offiziell noch inoffiziell. Es war also immer spannend mit diesem Rad unterwegs zu sein.

Einmal war ich länger beim Kieferorthopäden, die feste Klammer musste man wieder getunt werden, da versagte mir bei der Rückkehr zu meinem Rad das Deo: Das rote Atala war verschwunden!  Gut, ein Zahlenschloss mag nicht die adäquateste Sicherung für so ein Rad sein, aber eigentlich ist das doch durch die Seltenheit gesichert. Die Mona Lisa klaut ja schliesslich auch niemand, oder wie? Mit pochendem Herzen suchte ich die Umgebung ab und da fuhr mein Rad die Treppenstrasse (wörtlich zu nehmen: https://de.wikipedia.org/wiki/Treppenstrasse) hoch und runter! Ohne mich! Mein energisch hervorgebrachtes „Äähhhh?“ veranlasste die Jungs aber, mir mein Rad zurückzugeben. Sie entschuldigten sich für das Ausleihen – die Versuchung wäre einfach zu groß gewesen.

Später brach dann eine der unteren Federbeinaufnahmen an der Schwinge einfach ab, aber eine freundliche Autowerkstatt schweisste sie mir wieder kostenlos dran. Auch die fanden das Rad nur liebenswürdig-schräg. Irgendwann war ich dann tatsächlich zu groß und zu schwer für das Rad: Die Knie stiessen beim Fahren schon gegen die Ellbogen. Für die Fahrt in die Schule musste dann ein schnödes aber praktischeres Rennrad her. Meinem Bruder ging es ähnlich und blieben unsere beiden coolen Gefährte immer öfter im Keller. Eines Tages waren beide Atala Hops aus dem abgeschlossenen Keller verschwunden. :-( Einzig mein Cousin, bzw. jetzt mein Onkel, hat noch sein Rad. Leider ist das total abgerockt – es fehlen eigentlich alle Anbauteile. Schade. Aber egal, es ist leider einfach zu klein.

Mein Traum wäre es, wenn ich das Atala Hop in meiner Größe neu bauen (lassen) könnte – vielleicht mit 24“-Rädern? Ich fürchte aber, dass ich das nicht gestemmt bekomme. Naja, vielleicht klappt es ja doch irgendwann? :-) Das wird dann aber definitiv in gelb lackiert! :-)

Gruß
Michael

Kleine Zeitung – Highriserspiele

Redakteurin Karin wurde auf unsere bevorstehenden Highriserspiele aufmerksam und hatte gleich einen Bericht über Highriser, Geschichte und Erinnerungen im Kopf. Schnell noch einige Highriserfahrer zusammen getrommelt und schon standen wir bereit für Fotos und Interviews. Danke an alle die spontan Zeit hatten und an Karin für die tolle Schreibe. Zu lesen in der Kleinen Zeitung am 7.6.2013.

Kleine Zeitung - Highriserspiele

Kleine Zeitung – Highriserspiele

Radland Steiermark und ARGUS Steiermark

Wolfgang von der ARGUS Steiermark hat mich um ein Interview gebeten, da kann man schon mal die Hosen runter lassen.

High, higher, Highriser!

Es war Liebe auf den zweiten Blick: Als Jugendlicher fand René BMX-Räder cooler, jetzt sind Highriser vorne. Grund genug für ihn am 9. Juni die “1. Österreichischen Highriser-Spiele” in Graz zu organisieren.

Wie man deiner Website entnimmt, bekamst du in Kindheitstagen, als gerade BMX Räder angesagt waren, einen Highriser. Du hast ihn trotzdem lieben gelernt?
Es war ja auch ein cooles Teil und immer noch besser als ein Klapprad. Wir sind immer in der Siedlung um die Häuser gefahren und haben dabei so gut es ging die asphaltierten Wege gemieden und sind durch Wiesen und Blumenbeete geheizt . Der Hausbesorger war … besorgt! Der Blick zu den BMXlern war aber immer da.

Was macht einen richtigen Highriser aus? Hoher Lenker, Bananensattel?
Das sind die Basics, stimmt. Eine außergewöhnliche Rahmenform kommt dann meist noch dazu – das Design steht sehr im Vordergrund. Das macht die Highriser auch so einzigartig und interessant.

Das Konzept kommt aus den USA, so nach dem Motto: Motorrad-Feeling für den Nachwuchs. Was ist die Faszination des adulten Radfahrers, der mit seinem Bike in der Regel ja auch weiterkommen und nicht nur Eindruck schinden will? Und fährt der Highriser-Afficinado von heute auch „echte” Fahrräder?
Ich bin ja auch ein Oldtimer-Fahrer und vom Design der 60er und 70er Jahre begeistert. Mir geht es aber auch sehr um das Erhalten alter Dinge die noch lange nicht weggeworfen werden müssen, nur weil einem die Industrie und Werbung in der Herstellung umweltschädlichen Schrott aus China als Statussymbol verkaufen möchte. Und klar, es soll schon auch cool aussehen!

“Ich fahre mit dem Highriser auch längere Touren”

Ich fahre mit dem Highriser auch längere Touren, z.B. um den Wörthersee mit knapp 40 km. Ich sammle auch noch Fahrräder der Marke Junior und habe somit auch von jeder Gattung zumindest ein Rad. Italienischen Stahlrennradklassikern gegenüber bin ich auch nicht abgeneigt.

Wie bist du zu deiner Highriser-Sammlung gekommen? Flohmarkterwerbungen, selbst repariert und aufgemotzt?
Meinen ersten habe ich 2009 auf einem Flohmarkt entdeckt und er hat mich gleich an meine Kindheit erinnert. Dann bin ich fokussierter durchs Leben gegangen, habe meine Website www.highriser.at gemacht, gesucht, gefragt und die Räder haben sich gehäuft. Repariert und restauriert wird natürlich selbst, das macht das Ganze ja auch noch interessanter. Aufgemotzt wird bei mir eher selten bis gar nicht. Ich bin ein Freund des Originalzustands und Erhalt der Substanz.

Highriser made in Styria

Interessanterweise haben ja auch die hiesigen Fahrradfirmen Puch und Junior Modelle gebaut. Wohl in erster Linie für den US-Markt.
Puch war schon 1968 mit Highrisern in Amerika vertreten. Auch Junior war wohl zu der Zeit aktiv, haben sie doch sehr viel exportiert. Ich bin immer auf der Suche nach Informationen zum Thema, leider ist nicht mehr viel bekannt. Sollte also jemand Fotos, Informationen und Prospekte aus der Zeit haben würde ich mich darüber sehr freuen.

Woher kommt eigentlich die Synonym-Bezeichnung Bonanza-Rad?
Der Begriff Bonanzarad kommt aus Deutschland. Das erste „Bonanza”-Rad wurde über das Versandhaus Neckermann verkauft und war nichts anderes als der Markenname des Rades. In Österreich hat sich der Begriff Highriser durchgesetzt, Amerika lässt grüßen.

Highriser-Spiele in Graz

Du veranstaltest am 9. Juni am Grazer Hauptplatz die ersten österreichischen „Highriser-Spiele”. Was kann man sich da darunter vorstellen und wer wird da alles mitmachen?
Es wird ein gemütliches Cruisen durch die City mit verschiedenen Disziplinen mit dem Highriser an noch geheimen Orten. Geschick, Geschwindigkeit, Kraft, Disziplin und Technik werden zum Sieg führen. Natürlich soll der Spaß im Vordergrund stehen, liebevolle Sticheleien im Vorfeld wurden aber schon vernommen.

Es werden einige Grazer Highriserfahrer und die Kärntner Szene dabei sein. Wien, Niederösterreich und Salzburg werden auch erwartet. Im Alter von 18 bis 40+. Also ein gigantischer Magnet für den Grazer Tourismus, Unterstützung wird gerne angenommen …

Bericht auf Radland Steiermark.
Bericht auf ARGUS Steiermark.

Highriser bei der Radlerei

Eine Highriser-Sammlung, versteckt in der Garage ist gut und schön, hat aber keiner außer mir etwas davon. Man will ja auch zeigen was man hat und anderen eine Freude damit machen. Gerne verleihe ich deswegen meine Highriser an Menschen die einen Sinn dafür haben und darauf aufpassen können.

Ein gutes Beispiel dafür ist “Die Radlerei – Fahrradtechnik David Bernkopf“, eine kleine aber sehr feine Fahrradwerkstatt, spezialisiert auf Fahrradklassiker. Sein Schaufenster wird regelmäßig neu gestaltet und mit meinen Fahrrädern bestückt.

Auch bei seinem Herbstfest standen meine Highriser und andere alte Fahrräder aus meiner Sammlung vor seinem Laden und bildeten mit seinen Schmuckstücken eine Fahrradklassiker – Ausstellung.

Highriser bei der Radlerei

Highriser bei der Radlerei

Huffy Branded bei der Radlerei

Huffy Branded bei der Radlerei

Junior Stratostreak 3 bei der Radlerei

Junior Stratostreak 3 bei der Radlerei

Dusika Highriser bei der Radlerei

Dusika Highriser bei der Radlerei

Das schönste Rad der Stadt

Ein Fahrrad Schönheitswettbewerb in meiner Stadt Graz, klar dass ich da dabei sein mußte. Veranstaltet vom Styrian Sprint Shop konnte man sein Fahrrad beim Atelier Stadtrad fotografieren lassen, so kamen 127 Teilnehmer zusammen. Über Facebook wurde gevotet und die schönsten 16 Fahrräder wurden am 1. Mai 2012 auf der Murinsel von ihren Besitzern einzeln vorgestellt und von einer Fachjury bewertet.

Dank fleißiger Freunde die für meinen Junior Stratostreak 3 gestimmt hatten bekam auch ich eine Einladung zum Finale. Danke noch einmal an dieser Stelle!

Das schönste Rad der Stadt - Die Konkurrenz

Das schönste Rad der Stadt - Die Konkurrenz

Das schönste Rad der Stadt - Präsentation vor der Jury

Das schönste Rad der Stadt - Präsentation vor der Jury

Das schönste Rad der Stadt - Präsentation vor dem Publikum

Das schönste Rad der Stadt - Präsentation vor dem Publikum

Die Präsentation gab mir ein gutes Gefühl, zumal das Publikum mit großem Applaus meinen Highriser bejubelte. Leider war die Jury nicht der gleichen Meinung. Kurz gesagt, mein Junior Stratostreak 3 wurde nicht zum schönsten Rad der Stadt gewählt.

Dafür durfte sich meine Begleiterin über ein Siegerlos freuen und heizt nun mit einem neuen Singlespeed / Fixie, gesponsert von Rebikel, durch Graz.

Bericht auf ARGUS Graz
Fotogalerie der Fahrräder auf Facebook – Styrian Sprint Shop
Fotogalerie der Teilnehmer auf Facebook - Styrian Sprint Shop
Video – Das schönste Rad der Stadt

Tritt rein! Ein Einblick in die Grazer Fahrradkultur

Vor einiger Zeit kam ich mit Conni in Kontakt, war sie doch gerade im Begriff ein Buch über die Grazer Fahrradkultur zu schreiben. Natürlich darf da ein Blick auf die Highriser-Szene nicht fehlen. Einige Fotos und ein Interview folgten.

Lange Zeit hat man nichts von Conni gehört, war sie doch brav am “Buchmachen”. Das Ergebnis überzeugt – ein wirklich schön gemachtes Buch mit allem was wir Fahrrad bezogen in Graz zu bieten haben. Gute Arbeit Conni!

Hier ein Link zur PDF-Datei zum Buch “Tritt rein! Ein Einblick in die Grazer Fahrradkultur” von Cornelia Rauchbüchl.